c't 3003: Gebrauchte Thin-Clients im Test (2023)

Raspis sind für viele Anwendungen praktisch, aber leider zurzeit fast unmöglich zu bekommen. Als Alternative ist zurzeit häufig von gebrauchten Thin-Clients die Rede – die gibt es schon ab 30 Euro zu kaufen. c't 3003 hat einen HP T620 (30 Euro) und einen Dell Wyse 5070 (96 Euro, beides inklusive Versand) besorgt und beide als Heimserver, Linux-Desktop und Spielerechner getestet.

Transkript des Videos

(Hinweis: Es handelt sich hier um einen Bonusinhalt für Menschen, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Die Informationen auf der Bildspur gibt das Transkript nicht wieder.)

Was ist, wenn ich euch sage, dass ihr für 30 Euro einen Computer kaufen könnt, den ihr als Retro-Spiele-Konsole, einen Homeserver oder als Büro-PC benutzen könnt? Also jetzt wirklich 30 Euro, oder wenn ihr Glück habt, sogar etwas weniger. Und das ist jetzt nicht so ein schöngeredeter Preis, wo man in der Realität noch superviel Zeugs dazu kaufen muss, das ist wirklich inklusive Netzteil, Gehäuse und Datenträger. Es geht um gebrauchte sogenannte Thin-Clients, die schon seit Längerem ziemlich angesagt sind – und eine super Alternative zu Raspberry Pi sind. Weil Raspis ja bekannt schon seit Monaten nicht oder sehr schlecht lieferbar sind. Ich habe mir für dieses Video zwei Thin-Clients besorgt, einmal den HP T620 für 30 Euro inklusive Versand und einmal den Dell Wyse 5070 inklusive Versand für 97 Euro. Ich habe beide als Spielkonsole, Homeserver und Linux-Desktop getestet. Bleibt dran.

Liebe Hackerinnen, liebe Internetsurfer, herzlich willkommen hier bei…

Bevor es losgeht, hab ich noch was Wichtiges: Wir suchen immer noch Leute zur Verstärkung des 3003-Teams, die Stellenanzeige gibt es hier.

Dass ich ein Fan von Raspis bin, dürftet ihr ja inzwischen mitbekommen haben, zu dem Teil haben wir hier bei 3003 ja schon etliche Videos gemacht. Allerdings haben ganz viele von euch bei den letzten Videos gesagt, pfff, Raspis sind doch komplett over, wir coolen Nerds sind längst auf gebrauchten Thin-Clients unterwegs! Und bauen damit unsere Plex-Server und NASse!

(Video) Gebrauchte Thin-Clients im Test

Ich muss zugeben, dass mich das zuerst etwas irritiert hat, weil Thin-Clients ja nun gerade per Definition das GEGENTEIL von Servern sind – also Thin-Clients sind ja dafür da, möglichst klein und sparsam zu sein, weil die Software halt nicht auf den Clients läuft, sondern auf Servern. Die Thin-Clients sind nur dafür da, die Server anzuzapfen.

Naja, aber wenn ihr das sagt, muss ich das natürlich ausprobieren. Ich habe also zwei gebrauchte Thin-Clients bestellt. Der Erste ist der HP T620, den man wirklich an sehr vielen Ecken im Internet hintergeworfen bekommt, so zwischen 20 und 40 Euro könnt ihr rechnen Drin steckt der Dual-Core-Prozessor AMD GX-217A, der höchstens mit 1,65 GHz taktet und schon 2013 vorgestellt wurde. Also schon ziemlich antik. In der von mir getesteten Version steckten 4 GByte RAM drin und eine 16-GByte-SSD.

Mein zweiter Thin-Client ist ein Dell Wyse 5070, den ihr so ungefähr ab 80 Euro bekommt. Da steckt ein Quad-Core-Chip drin und zwar ein Intel Celeron J4105 mit 1,5 GHz. Das ist Technik von 2017, also schon etwas moderner. In meinem Testgerät sind 8 GByte Ram und 64 GByte Flash. Übrigens, ganz wichtig: Das sind x86-CPUs, also PC-Standardarchitektur und nicht die von Raspis genutzte ARM-Architektur. 80 Euro sind übrigens immer noch im Raspi-Preisbereich: Wenn ihr viel Glück habt, bekommt ihr einen blanken Raspi 4 mit 2 GByte für 50 Euro, aber ihr braucht zusätzlich noch Netzteil, Gehäuse und Datenträger – da seid ihr schnell auf über 80 Euro.

So, und wenn ihr jetzt denkt: Öh, Thin-Clients, nutzen die nicht immer so komische Betriebssysteme mit so komischer Terminalsoftware und irgendwelchem Fernwartungskram? Yes, das ist korrekt. Auf beiden meinen Thin-Clients hier war Windows Embedded bzw. IoT, also ein Windows, was man so zudengeln kann, dass man damit wirklich AUSSCHLIESSLICH bestimmte Sachen machen kann. Eines der Windowse hatte tatsächlich keinerlei DATEIZUGRIFF. Man kann also nichtmal auf den eigenen Download- oder Dokumente-Ordner zugreifen. Aber da wo wir hinwollen, brauchen wir eh kein Windows – das ist ja eine wichtige 3003-Weisheit: Je langsamer ein Rechner, desto mehr will man Linux haben. Dazu haben wir ja schon mal ein Video gemacht.

Also weg mit Windows! Aber das ist leichter gesagt als getan, denn standardmäßig booten beide Thin-Clients nicht von USB-Datenträgern, da muss man erst in die BIOS-Einstellungen. Aber wie? Tatsächlich wusste ich von beiden Geräten, welche Taste man fürs Bios drücken muss, habe es aber auch mit durchgängigen Hämmern auf die jeweilige Taste nicht hinbekommen. Tja, man muss die im richtigen Moment drücken, und zwar kurz bevor das Boot-Logo verschwindet. Und zwar bei dem HP T620 die F10-Taste, beim Dell Wyse F2. Da müsst ihr dann bei „Boot Sequence“ auf den Eintrag gehen, wo was von USB steht und diesen mit den Pfeilen ganz nach oben schieben. So sieht das bei Dell aus, und so bei HP.

Danach booten die Teile eure Installations-USB-Datenträger. Achso, ganz kurz, wie ihr sowas herstellt: Wenn ihr zum Beispiel Ubuntu installieren wollt, holt ihr euch auf der Downloadseite die ISO-Datei und schreibt die mit der Software Balena Etcher, die gibt’s für Windows, macOS und Linux, auf einen USB-Stick. Zack, fertig.

(Video) Scheinzwerge: Alles über Mini-PCs | c't uplink 39.9

Und wenn wir schon von Ubuntu sprechen, installieren wir das doch gleich mal. Funktioniert absolut problemlos. Um die Schwuppdizität zu checken, nutze ich gerne den Browserbenchmark Speedometer, der versucht abzubilden, wie schnell sich Websites anfühlen. Ich habe auf allen Rechnern den in Ubuntu vorinstallierten Firefox benutzt. Tja und während der Dell-Quadcore hier 47,7 schafft, sind es beim HP Dualcore 18,5. Der Raspi 4 schafft auf Raspberry Pi OS mit Firefox LTS nur 14,8. Beim synthetischen Geekbench-Benchmark setzt sich der Raspi 4 vor den HP-Thin-Client, der Dell Wyse erzielt das beste Resultat.Mein persönliches Gefühl ist, dass ich auf dem Dell Wyse 5070 Ubuntu als täglichen Arbeitsrechner nutzen könnte, ohne durchzudrehen. Also mit Ubuntu. Der Raspi 4 mit Raspberry Pi OS ginge auch noch so gerade eben, aber der HP T620 fühlt sich für mich mit Ubuntu zu träge an.

Aber Desktop ist ja eh nur ein Randthema, viel mehr Leute wollen sich ja billige Homeserver bauen. Für meinen Test habe ich auf den Thin-Clients Open Media Vault installiert, das ist eine NAS-Software, die ich sehr praktisch finde. Damit kann ich auf an den Thin-Client angeschlossene USB-Festplatten oder SSDs übers Netzwerk zugreifen. Und obendrein habe ich auch noch Plex als Film- und Serienserver installiert. Warum das super ist, dazu gibt es hier ein Video.

OMV gibt es als eigene Linux-ISO, also einfach auf 'nen USB-Datenträger, booten, und auf installieren klicken. Die Installation geht total straight forward, einfach immer Return drücken und zack, und hier den richtigen Datenträger auswählen und zack, ist das Ding auf der internen SSD des Thin-Clients installiert. Gleich schonmal einen Riesenvorteil gefunden gegenüber der Raspiversion: Bei der x86-Linuxversion ist der Login-Screen animiert, da wird so smooth in das Bild reingezoomt, doll.

Naja. Wie ihr gemeinsame Ordner und Samba konfiguriert, seht ihr auch in diesem Video hier. So, nun noch Plex installieren, alle Befehle zum copy und pasten packe ich euch in die Videobeschreibung – weil YouTube URLs leider selbstständig kürzt, schreibe ich URLS mit einem Sternchen statt dem zweiten „t“ von https, müsst ihr dann manuell ersetzen.

sudo apt install curl

sudo apt install gnupg2

(Video) Die besten Raspi-Alternativen | c't uplink 47.2a

curl https://downloads.plex.tv/plex-keys/PlexSign.key | sudo apt-key add -

echo deb https://downloads.plex.tv/repo/deb public main | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/plexmediaserver.list

sudo apt update

sudo apt install plexmediaserver

Ja, und wie läuft denn nun der Heimserver auf den Thin-Clients? Tja, da war ich erstaunt, nämlich super. Sogar mit dem lahmen HP-Dualcore kann ich an die mit USB angeschlossene SSD über Samba übers Netzwerk mit ca. 110 Mbyte die Sekunde schreiben. Mehr schafft auch ein schnellerer Server nicht. Allerdings geht der Dualcore an die 100% Auslastung beim Schreiben, also was anderes kann der Server gleichzeitig eher nicht machen. Ich würde hier also nicht noch zusätzlich sowas wie Pi Hole oder AdGuard installieren, was auf dem Raspi 4 problemlos möglich ist.

Tja, und Plex läuft auch absolut problemlos, aber natürlich nur, wenn er die Videodaten unverändert auf das Anzeigegerät holen kann – transkodieren geht nicht auf der lahmen Kiste, das ist aber beim Raspi 4 auch nicht anders.

(Video) NAS und Server selbst gebaut | c't uplink 47.2b

Aber der Dell-Thin-Client, der kann sogar ein bisschen transkodieren, wenn man den als Plex-Server verwendet. Im Test konnte der an einem LG-Fernseher Videodateien mit DTS-Ton plus Untertitel abspielen, ruckelfrei. Das geht mit Raspi 4 und HP-Dualcore nicht. Hintergrund ist, dass viele Fernsehhersteller sich die Lizenzkosten für DTS-Ton sparen und deshalb keinen Codec integriert haben – der Videoserver muss den Ton also transkodieren.

Und jetzt denkt ihr bestimmt, naja, aber der Dell-Client zieht bestimmt auch viel mehr Energie als so ein Raspi! Erstaunlicherweise nur ein ganz kleines bisschen mehr: Mit einem angeschlossenen USB-Datenträger sind das bei Dell Watt, wenn der Rechner gerade nichts macht. Der Raspi 4 kommt im Idle auf 4 Watt, der HP-Dualcore auf 7 Watt. Unter Last sind es beim Dell 13 Watt, beim Raspi 4 10 Watt und beim HP 16 Watt.

Beide Geräte hatten übrigens auch je einen SATA-Port. Aber die Stromversorgung ist nicht für eine 3,5-Zoll-Platte ausgelegt - die größten davon brauchen ja schon im Leerlauf mehr als ein Raspi unter Last. Zudem braucht man Adapterkabel - da ist es letztlich einfacher, eine externe SSD oder USB-3-Platte anzuschließen.

So, und jetzt nach dem ganzen Serverzeug nochmal ein bisschen Spaß: Was taugen die Thin-Clients als Retro-Spielkonsole? Dafür habe ich die Linux-Distribution Batocera verwendet, bei der Emulatoren für alle denkbaren Computer und Spielkonsolen vorinstalliert und vorkonfiguriert sind. Batocera läuft auch sehr gut komplett von USB-Stick, man muss das nicht installieren. Zum Spielen braucht ihr natürlich ROMs oder Diskettenimages, die bekommt ihr da drauf, in dem ihr in mit einem SCP-Client auf die IP-Adresse des Thin-Clients geht und als Login root und als Passwort linux eingebt. Die Dateien liegen unter userdata/roms. (Sollen wir mal ein ganzes Video mit ein paar mehr Details zu Batocera machen? Schreibts gerne in die Kommentare.)

So, jetzt mal Controller angeschlossen und losgespielt: Ich bin einigermaßen beeindruckt, weil der Dell-Thin-Client nicht nur die ganzen 8 und 16-Bit-System packt, sondern auch Spiele neuerer Konsolen wie Wii oder PS2. Also nicht alle, aber zum Beispiel die PS2-Version von Tony Hawk 3 lief hier bei mir wunderbar.

Beim HP-Dualcore klappen natürlich nicht so viele Systeme, aber die üblichen Verdächtigen C64, NES, SNES, Megadrive und PS1 kann man darauf problemlos emulieren. Und hey, für 30 Euro inklusive allem? Da kann man schon auch Spaß mit haben. Achso: Einen HDMI-Ausgang haben die beiden Thin-Clients nicht, sondern nur Displayport, da braucht ihr also einen Adapter, wenn ihr einen Fernseher benutzen wollt.

(Video) Total bescheuert? | Custom-Tastatur selbst bauen

Mein Fazit: Ich bin wirklich überrascht, dass man mit antiken Thin-Clients so viel machen kann. Und auch, dass der lahme Dualcore-HP für OpenMediaVault und Plex ausreicht und genau so einen guten Job macht, wie ein Raspi 4. Nur leider hat der HP T620 eine höhere Leistungsaufnahme als ein Raspi, weshalb ich den nicht uneingeschränkt empfehlen würde. Der Dell Wyse 5070 liegt leistungsaufnahmemäßig fast gleichauf mit einem Raspi 4, also der verbraucht wirklich nur minimal mehr und hat signifikant höhere Leistung. Also dass der einige Sachen Transkodieren kann in Plex, das ist schon super, wenn man den als Film- und Serienserver einsetzen will. Ja und als Retro-Spielkonsole, definitiv super. Und die Umwelt freut sich auch, wenn wir nicht immer fabrikneues Zeugs shoppen, sondern gebrauchtes. Tschüss.

c't 3003 ist der YouTube-Channel von c't. Die Videos auf c’t 3003 sind eigenständige Inhalte und unabhängig von den Artikeln im c’t magazin. Redakteur Jan-Keno Janssen und die Video-Producer Şahin Erengil und Pascal Schewe veröffentlichen jede Woche ein Video.

(jkj)

FAQs

C't 3003: Gebrauchte Thin-Clients im Test? ›

A common thin client definition is a computer that uses resources housed inside a central server as opposed to a hard drive. A thin client connects to a server-based environment that hosts the majority of applications, memory, and sensitive data the user needs.

How do I check my thin client configuration? ›

ENABLE KIOSK MODE
  1. Navigate to the Start menu of the Thinclient. ...
  2. It will ask for the password to enable the Kiosk mode. ...
  3. Once the reboot is complete, you will see the RDP connection window. ...
  4. Now you will see the configuration window where you configure the server IP.
May 4, 2020

What is considered a thin client? ›

A common thin client definition is a computer that uses resources housed inside a central server as opposed to a hard drive. A thin client connects to a server-based environment that hosts the majority of applications, memory, and sensitive data the user needs.

What is the weight of thin clients? ›

Physical specifications
FeatureSpecification
Height18.4 cm (7.24 inches)
Width3.56 cm (1.4 inches)
Depth18.4 cm (7.24 inches)
Starting weight1.13 kg (2.5 lb)

How do I check my client server connection? ›

Article Details
  1. Open Windows PowerShell through the Start menu.
  2. Enter the command test-netconnection IPAddress -port XXXXX. ...
  3. Press Enter.
  4. Wait for the test to complete.
  5. If the result is True then there is nothing blocking communication between the client and server.
Aug 21, 2020

How do I connect my thin client to my router? ›

How to connect the HP Thin Client Computer to the Internet
  1. Plug in the grey Powerline Adapter into a wall socket which is nearest to your internet router. ...
  2. Connect one end of your network cable into the back of your internet router, and the other end into either of the other Powerline Adapter.

What are the three types of thin client? ›

There are three ways a thin client can be used: shared services, desktop virtualization, or browser based.

What are the top 5 thin clients? ›

Five thin client vendors dominate the market for user access to WVD: IGEL, NComputing, Stratodesk, Dell Wyse and HP. The Linux-based devices from IGEL, NComputing and Stratodesk are generally more secure than Windows- and macOS-based endpoints.

What is the average cost of a thin client? ›

Thin clients generally start at $200 USD & the price increases with specifications.

How many thin clients can a server support? ›

Typically, a small office with 10 Thin Clients can be well served by an entry level server with a Xeon Quad Core 3.1 GHz processor and 2GB (recommended 4GB of RAM).

How much power does a thin client need? ›

Thin-clients consume 6 to 50 watts of electricity, while normal desktop computers consume 150 to 350 watts. Additionally, typical PCs have a three to four-year replacement cycle, while thin clients can last up to an average of seven years.

What are the smallest thin clients? ›

The IGEL UD Pocket. At only 3.3 grams, the world's smallest and lightest thin client.

How do you troubleshoot a client-server? ›

Network issues can cause authentication problems. Verify the connection between the server and the client by pinging. If there is a problem, check the network status. If the IP address of the server machine is set to a dynamic (DHCP), this can cause connection issues between the server and the client.

How do I identify my server? ›

How to find Server´s Host Name and MAC Address
  1. Open the command prompt.
  2. Type in ipconfig /all and press Enter.
  3. Find your machine's Host Name and MAC Address.

What does a client need to connect to server? ›

In order for a client to establish a connection to a server, it needs to know the IP address of the server and the port number on which the application process is listening. Most computers on the internet have a name as well as an IP address.

Do thin clients have IP addresses? ›

ThinManager Ready thin clients are set by default to automatically receive an IP address from a DHCP server. Most ThinManager Ready thin clients may use a manually assigned Static IP address instead.

Does thin clients have Wi-Fi? ›

Most Thin Client operating systems support Wifi and if PCs are converted to Thin Clients, Wifi should work without any issues.

Do thin clients need an OS? ›

A Thin Client OS is the operating system that powers a Thin Client, enabling the device to function. Without an OS, your Thin Client is just a piece of hardware. A Thin Client OS (operating system) is also able to connect to your Virtual Desktop Infrastructure environment.

Are thin clients still used? ›

In the past, thin clients were not well suited for mobile workers. Today, however, they improve enterprise mobility by enabling better management of mobile devices. A mobile thin client delivers the same level of access a user would get when working within the corporate network.

What are the disadvantages of thin clients? ›

Cons of thin clients

The greatest drawback of thin clients compared to PCs is the lack of power. Certain types of applications, such as computer-aided design programs, require more processing power and memory than a thin client can provide.

What are the most powerful thin clients? ›

HP t740 Thin Client

The world's most powerful desktop thin client.

Are thin clients easy to setup? ›

Easy Set-Up and Speed

You will need to add a remote workstation card into your machine. Then all a thin client needs to work is a network, a power source, and the workstation to connect to. Just turn it on, configure a few settings and it's ready to use.

Why is it called a thin client? ›

Thin clients and other lean devices rely on a constant network connection to a central server for full computing and don't do much processing on the hardware itself. The term is derived from the fact that small computers in networks tend to be clients and not servers.

Can a thin client be a laptop? ›

A mobile thin client is a laptop-like device that workers can only use to access a virtual desktop.

Why are thin clients so expensive? ›

The cost of thin clients depends on several factors, but primarily comes down to the hardware capability and the onboard software operating system you choose. For example, a good-quality stand-alone PC will be more expensive than a typical thin client and cost more in labor to support.

What is a main benefit of a thin client? ›

The Benefits of Thin Client Security Include: Thin clients are protected from unauthorized software or introducing viruses. Data cannot be copied to a disk or saved to any other location than the server. Centralized processing makes it easy to manage and monitor the system.

How much RAM does a thin client need? ›

True thin clients don't need very much RAM by their nature. Some thin client hardware includes as little as 512 MB, though others go up to 4 GB or even 8 GB. Regular PCs utilized as thin clients need enough RAM for their operating system to run easily. Minimal local storage is another hallmark of thin clients.

How many monitors can a thin client support? ›

Citrix Virtual Apps and Desktops can support up to eight monitors, but most thin client devices can only support single or dual monitors.

How many people can 1 server handle? ›

For example, a web server running on a single core processor with 1GB of RAM can handle up to 200 concurrent users, while a web server running on a multi-core processor with 8GB of RAM can handle up to 8,000 concurrent users.

What is the life expectancy of a thin client? ›

Thin clients have an average life span of 8 years, twice as long as the 4 year average life span for a PC. Thin clients are endpoint devices with limited storage and computer processing that function through a network connection to a server and does not include any local storage.

Do thin clients need hard drives? ›

Thin client devices almost always lack an internal hard drive and removable media ports, which means users can't copy data from within the network to removable media. Likewise, users are unable to install unauthorized software from their network connection.

Is a thin client better than a laptop? ›

Everything that makes them convenient makes them less-than-ideal for daily home use. Thin clients, on the other hand, can work with any monitor or keyboard, and function like a desktop, making for more comfortable user experience. ROI: Laptops are an expensive way to get to work at home when compared to thin clients.

Do thin clients have speakers? ›

HP t640 Thin Client Specifications

Speaker: Internal amplified speaker system for basic audio playback. Ports: 1 x USB Type-C 3.1 Gen 2.

Are thin clients expensive? ›

Thin clients are less expensive than thick clients, as they have less hardware and rely on server-based applications.

Is a zero client the same as a thin client? ›

Zero clients and thin clients are both high-performing endpoints that connect to a remote device and manage a centralized computing infrastructure. Zero clients are more lightweight, however. They have no operating system, whereas a thin client has a minimal operating system.

How do I update my thin client? ›

The update process can be launched in two ways:
  1. Manually: Right-click on the thin client in the structure tree. From the context menu, select Update & Snapshot Commands > Update or Update when Shutting Down.
  2. As a job: Right-click on Jobs in the structure tree. Select New Scheduled Job from the context menu.

Does a thin client have an IP address? ›

ThinManager Ready thin clients are set by default to automatically receive an IP address from a DHCP server. Most ThinManager Ready thin clients may use a manually assigned Static IP address instead.

What are client configuration files? ›

A client configuration provides settings that define a client and how it should operate in the network. Each configuration includes settings for: The Software AG Directory Server that should be used by the client in its attempts to work with Adabas databases.

Do thin clients have BIOS? ›

Accessing thin client BIOS settings

During start-up, press the F2 key. and enter the default password Fireport . The BIOS settings dialog box is displayed. Use the System Setup settings to change the BIOS settings.

Is there a free software for thin client? ›

Lan Core is a free and open source software that lets you to build a thin client network on a Windows operating system.

What is 0.0 0.0 client IP? ›

A 0.0. 0.0 address indicates the client isn't connected to a TCP/IP network, and a device may give itself a 0.0. 0.0 address when it is offline.

Can thin client use WIFI? ›

The Thin Client is a low-cost, locked-down, small form factor device that saves energy and IT resources. Its management and deployments are easy and centralized via a software utility. Now, when a Thin Client comes with a wireless optional feature, a Wireless Thin Client … then, you have all of this and more.

Do thin clients require a network connection? ›

A thin client is a computer that relies entirely on its network connection to complete tasks. A typical laptop or desktop computer (also known as a thick client) has the memory, storage capacity, and processing power to run applications and perform computing tasks independently.

How do I configure client device? ›

In the Configuration Manager console, go to the Administration workspace, and select the Client Settings node. On the Home tab of the ribbon, in the Create group, select Create Custom Client Settings. Then choose either Create Custom Client Device Settings or Create Custom Client User Settings.

What is the difference between client and file server? ›

Client Server is an architectural model, while a file server is a data organization method for storing user files centrally within a department or company.

How do I run a configuration file? ›

Define a configuration for an item in the project
  1. Open a project in Android or Project view.
  2. In the Project window, right-click a testable item and select either Run filename or Debug filename . ...
  3. Select Save from the Select Run/Debug Configuration drop-down list in the toolbar.

How do I reset my l300 NComputing device? ›

N-Series Factory reset
  1. Boot the device and watch for the NComputing logo.
  2. As soon as the NComputing logo appears, press and HOLD the "R" key on your keyboard. Note that timing is very important. ...
  3. Once the screen goes blank, release the "R" key.

How do I master reset my company computer? ›

Go to Settings > System > Recovery. At the top of the window, you'll see Reset this PC. Click on Get Started and select Remove Everything from the box that appears. From there, you can select to reinstall Windows from the local drive or download it from the cloud.

How to do a full network reset? ›

Resetting the network stack
  1. Type ipconfig /release and press Enter.
  2. Type ipconfig /flushdns and press Enter.
  3. Type ipconfig /renew and press Enter. (This will stall for a moment.)
  4. Type netsh int ip reset and press Enter. (Don't restart yet.)
  5. Type netsh winsock reset and press Enter.

1. Acht nervige Arbeiten, die euch ChatGPT abnehmen kann
(c't 3003)

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Author: Kareem Mueller DO

Last Updated: 11/09/2023

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Name: Kareem Mueller DO

Birthday: 1997-01-04

Address: Apt. 156 12935 Runolfsdottir Mission, Greenfort, MN 74384-6749

Phone: +16704982844747

Job: Corporate Administration Planner

Hobby: Mountain biking, Jewelry making, Stone skipping, Lacemaking, Knife making, Scrapbooking, Letterboxing

Introduction: My name is Kareem Mueller DO, I am a vivacious, super, thoughtful, excited, handsome, beautiful, combative person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.